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Berufsbegleitende Trainer-Ausbildung

Train the Trainer

Das Mindset aus Methoden- Sozial-, Individual- und Fachkompetenz

Ob man junge Menschen oder Erwach­sene beruf­lich ausbil­det, weiter­bil­det oder umschult: die beruf­li­chen Kompe­ten­zen, die Trai­ner:innen dazu brau­chen, basie­ren alle auf einem Mind­set aus Metho­den- Sozial-, Fach- und Indi­vi­du­al­kom­pe­tenz. Dieses Mind­set zieht sich durch die gesamte Trai­ner:innen-Ausbil­dung „Train the Trai­ner“.  Die Kompe­ten­zen werden so vermit­telt, dass Trai­ner:innen sie kennen und anwen­den können, um beispiels­weise ihren Unter­richt aufzu­bauen sowie Ziele zu defi­nie­ren und zu vermit­teln. Trai­ner:innen müssen außer­dem mit den unter­schied­lichs­ten Persön­lich­kei­ten umge­hen können und die passen­den Metho­den für Ihre Lern­in­halt Inhalte verwen­den.

Gleich­zei­tig bildet dieses Mind­set auch die beruf­li­chen Kompe­ten­zen ab, die - unab­hän­gig vom ausge­üb­ten Beruf - jeder und jede Berufs­tä­tige kennen sollte. Wer also betrieb­lich die eige­nen Auszu­bil­den­den beglei­tet und unter­rich­tet, bekommt in dieser Semi­nar­reihe wert­vol­les Praxis­wis­sen vermit­telt.

Was bedeutet das für unsere IT-Experten in der Praxis?

 

Soft­ware-Entwick­ler:innen kommen nicht selten in die Situa­tion, dass sie mit Kund:innen über eine geplante neue Soft­ware spre­chen müssen. Es ist ihre Aufgabe, die Anfor­de­run­gen heraus­zu­fin­den, sie zu formu­lie­ren und die tech­ni­schen Möglich­kei­ten für den Kunden verständ­lich vorzu­schla­gen. Das erfor­dert Sozialkompetenz, ebenso wie das spätere Umsetzen der Anforderungen in einem Entwicklungsteam (Teamfähigkeit). Wie die Person bei Kund:innen auftritt und wahrgenommen wird unterliegt zum großen Teil ihrer Individualkompetenz (Aussehen, Sprache). Ihre Methodenkompetenz zeigt sich in der zielgerichteten Herangehensweise an die Informationsbeschaffung (Fragen an den Kunden), Priorisierung  der Anforderungen und auch deren Aufbereitung für die Kolleg:innen. Die Fachkompetenz (Programmierwissen) ist die Grundvoraussetzung für den gesamten Prozess.

Ablauf und Inhalte:

Hinweis: Modulreihenfolge kann variieren

 

Modul

Lern­the­o­rie in der Erwach­se­nen­bil­dung

Es gibt unter­schied­li­che Heran­ge­hens­wei­sen an das Lernen und abwei­chende Theo­rien dazu. Zusam­men­ge­fasst lässt sich sagen, dass Lernen egal in welchem Alter durch Erkennt­nis, Bewe­gung, Nach­ma­chen und Einsicht geschieht. Darin steckt folg­lich, dass das Befül­len mit Infor­ma­ti­o­nen, die auswen­dig gelernt werden, kein anwend­ba­res Wissen hervor­brin­gen kann. Warum das so ist und was bei gutem Lernen im Gehirn passiert, wird den Teil­neh­men­den in dieser Unter­richts­ein­heit eingän­gig vermit­telt.

Modul

Lern­ziele und Lern­pro­dukte

Kurz gesagt: ohne ein Lern­pro­dukt als Ziel ist es schwie­ri­ger Wissen anzu­neh­men. Ein Lern­pro­dukt kann beispiels­weise sein, eine eigene Website zu erstel­len, was in der Folge der Moti­va­tor sein wird, um sich in HTML einzu­ler­nen. In der Trai­ner:innen-Ausbil­dung  „Train the Trai­ner“ hat jede/r Teil­neh­mende die Aufgabe, inner­halb einer Stunde eine Vision des eige­nen Lern­pro­duk­tes zu erstel­len. Die Moti­va­to­ren waren im Pilot-Durch­gang der Semi­nar­reihe sehr unter­schied­lich: Neben den Teil­neh­men­den aus dem Bereich IT-Secu­rity, die ein Semi­nar erar­bei­ten wollen, ging es den teil­neh­men­den Ausbil­dern um bessere Metho­den für Azubi-Schu­lun­gen, einem „Alten Hasen“ darum nicht in einge­fah­re­nen Glei­sen stecken zu blei­ben und dem Exper­ten aus der Soft­ware-Entwick­lungs­pra­xis um den Aufbau eines Unter­richts über mehrere Wochen.

Modul

Der Work­shop „Unter­richts­me­tho­den“

Unter­schied­li­che Menschen werden von unter­schied­li­chen Metho­den ange­spro­chen und mitge­ris­sen. Das macht das Unter­rich­ten am Anfang zum Try and Error Prozess. In der Trai­ner:innen-Ausbil­dung werden einige Metho­den ange­spro­chen, von denen das Lehr­ge­spräch und die Vortrags- und die Projekt­me­thode im Work­shop auspro­biert werden, um die Unter­schiede spür­bar zu machen.

Modul

Stimme, Mimik, Körper­spra­che

Die Art, wie der Lern­in­halt von Trai­ner oder Trai­ne­rin vermit­telt wird hat sehr star­ken Einfluss auf die Aufmerk­sam­keits­kurve der Lernen­den. Dazu kommt: wenn man vor Grup­pen unter­rich­tet, muss die Begeis­te­rung für das eigene Thema auch in der letz­ten Reihe wahr­nehm­bar sein. Um eine Idee von ziel­füh­ren­der Körper­hal­tung, Gestik, Stimme, Ausdruck und Mimik zu bekom­men, werden die Teil­neh­men­den in dieser Unter­richts­ein­heit von einer Schau­spie­le­rin und Lern­trai­ne­rin unter­rich­tet und inspi­riert.

Modul

Vorstel­lung des Lern­pro­duk­tes/Retro

In der letz­ten Unter­richts­ein­heit werden die Teil­neh­men­den ihren Moti­va­tor, das Lern­pro­dukt, vorstel­len. Die Teil­neh­men­den erfah­ren durch die gesetz­ten Ziele und Lern­pro­dukte, dass sie sich viel Wissen selbst erar­bei­ten können, und erken­nen, wie wert­voll diese Methode ist, um nach­hal­ti­ges und erleb­tes Wissen zu erlan­gen.

In der anschlie­ßen­den Retro werden Erwar­tun­gen, Erfolge, Miss­er­folge und Lern­er­folge genannt und Verbes­se­rungs­ideen für die zukünf­ti­gen Trai­ner:innen-Ausbil­dun­gen gesam­melt. Bislang lässt sich sagen, dass das Feed­back nach jeder Unter­richts­ein­heit erfreu­li­cher­weise durch­weg posi­tiv war.

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Montags bis Freitags 09:00-15:00 Uhr

Staatliche Zulassung, Kompetenz-Netzwerk & Auszeichnungen:

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