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Vom Freitagsfrühstück zur CoP Nachhaltigkeit – eine produktive Gemeinschaft

Aktualisiert: 11. Jan.

Interessantes von team neusta

Habt ihr schon mal Lösungen in einer Community of Practice (CoP) erarbeitet? Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht und bearbeiten nun auch das Thema Nachhaltigkeit in solch einem Format. Wie das genau geht, erfahrt ihr hier.


Grafik Nachhaltigkeit

Wir nutzen CoPs, um uns gemeinsam zu bestimmten Themen auszutauschen, die im Projektalltag keinen Platz finden. Dort kommen wir zusammen, lernen voneinander und entwickeln uns weiter. Dabei sind CoPs nicht mit einer klassischen Arbeitsgruppe gleichzustellen. Aufgaben werden nicht nach dem Top-Down-Prinzip von oben angeordnet, sondern entstehen im selbstorganisierten agilen Arbeitsprozess.


Wie genau das geht

Doch was ist eine CoP eigentlich? Die Idee hinter einer Community of Practice ist die Verbindung vom Lernprozess mit sozialen Beziehungen. Denn in Gemeinschaft lernt es sich besser. In Eigenregie werden zusammen Lösungen zu einem Thema erarbeitet. Die Aufgabenverteilung innerhalb einer CoP erfolgt situativ und wird nicht statisch vorbestimmt. Dadurch erhält eine CoP ihren agilen Charakter und die Teilnehmenden können aktiv und individuell mitgestalten.


Die Mitglieder einer CoP haben üblicherweise einen gemeinsamen Ursprung, beziehungsweise sind Teil desselben Unternehmens. Im Fall unserer CoP Nachhaltigkeit sind alle Mitglieder ein Teil der digital family und haben das gemeinsame Ziel, das Thema Nachhaltigkeit in der Unternehmensgruppe umzusetzen. Gemeinsam wird ein Werkzeugpool erarbeitet, um Werte festzulegen und Lösungsansätze zu erarbeiten.


So startet eine CoP

Der Start einer CoP läuft meist über eine oder mehrere Personen, die die Initiative für ein bestimmtes Thema ergreifen (erste Phase: Potential). Bei der CoP Nachhaltigkeit war ein Freitagsfrühstück der Initialstart der CoP Nachhaltigkeit. Luisa Strelow (team neusta) hat das Ruder für die CoP Nachhaltigkeit übernommen. Zusammen mit Sophia Feldmeyer (HEC) haben die beiden eine erste Strategie und Organisationsstruktur für die neuentstehende CoP Nachhaltigkeit erarbeitet (zweite Phase: Vereinigung).


Anschließend beginnt die gemeinsame Arbeit am gewählten Thema. Der Austausch innerhalb der CoP und die Generierung von neuem Wissen lässt die Zahl der Teilnehmenden gewöhnlich wachsen und die Bedürfnisse der Gemeinschaft werden genauer definiert (dritte Phase: Reifung). Die CoP Nachhaltigkeit hat sich in diesem Schritt anhand der drei Säulen der Nachhaltigkeit (Economic Responsibility, Ecological Responsibility und Social Responsibility) in kleine Untergruppen aufgeteilt, die sogenannten Crews.


Darauf folgen noch zwei weitere Phasen: Zum einen wird ein zufriedenstellender Stand erreicht und es wird kein Handlungsbedarf mehr gesehen (vierte Phase: Verantwortung). Zum Schluss hat die CoP den Bedarf am Thema gedeckt (fünfte Phase: Umwandlung). Die letzten beiden Phasen hat die CoP Nachhaltigkeit noch nicht erreicht. Und das wird sie auch nicht. Denn das Themengebiet der Nachhaltigkeit erfordert eine regelmäßige Überprüfung des Status quo, um kontinuierliche Verbesserungen erreichen zu können.


Crews

Unsere CoP Nachhaltigkeit umfasst derzeit 30 aktive Teilnehmende. Jede Crew hat eine:n Navigator:in für organisatorische Koordinierungen, denn die Crews organisieren sich eigenständig. Die Arbeit erfolgt agil in Sprints, so wird innerhalb eines kurzen Zeitraums ein gewisses Arbeitskontingent erarbeitet. Einmal im Quartal finden sich alle Crews zusammen und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse im Rahmen eines „Open Spaces“.


Dazu sind alle Mitarbeitenden der team neusta-Gruppe eingeladen teilzunehmen, zuzuhören und mitzudiskutieren. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, als passive:r Teilnehmer:in stets auf dem Laufenden gehalten zu werden – derzeit hat die CoP Nachhaltigkeit rund 140 solcher Mitglieder.




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