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Über die Umschulung in Teilzeit zum Fachinformatiker:in für Anwendungsentwicklung

Aktualisiert: 11. Jan.

Umschulung

Software wird in Teams entwickelt, die heterogen zusammengesetzt sind. Es sollte Tüftler, Strategen, Kreative, Detailverliebte und Generalisten geben. Und im Idealfall bestehen diese Teams aus Frauen und Männern. Leider ist dem nicht immer so. Wir brauchen also mehr Frauen in der IT!


zwei Frauen in Besprechungssituation vor dem PC

Die IT braucht Frauen - Diese Meldung lesen wir seit eini­gen Jahren in unter­schied­li­chen Wort­lau­ten. Was steckt dahin­ter?


Es herrscht Fach­kräf­teman­gel:

In Deut­sch­land waren Jahr 2022 130.000 IT-Stel­len unbe­setzt, Tendenz seit Jahren stei­gend. Da Frauen in und nach der Fami­li­en­phase oft unter ihren Fähig­kei­ten beschäf­tigt sind, scheint es viel­ver­spre­chend diese Ziel­gruppe dazu zu moti­vie­ren, die Chance eines neuen und gut bezahl­ten Jobs zu ergrei­fen.

Fach­kräf­teman­gel ist auch der Grund, warum IT-Unter­neh­men in die Schu­len gehen, um weib­li­che Heran­wach­sende für das Program­mie­ren und die damit verbun­de­nen Berufe zu begeis­tern. Aus gutem Grund: Der Anteil der Frauen in den IT-Beru­fen in Deut­sch­land lag 2021 nur bei 19 Prozent. Und nur jede fünfte Studie­rende in der Infor­ma­tik war weib­lich, also kaum Stei­ge­rung in Sicht.

Sind aber nur die fehlen­den Arbeits­kräfte der Grund für die Werbung um Frauen? Also die reine Menge Menschen? Bei weitem nicht. Frauen werden gesucht, weil Frauen gebraucht werden.

Soft­ware wird in Teams entwi­ckelt, die im Idea­l­fall hete­ro­gen zusam­men­ge­setzt sind. Es sollte Tüft­ler, Stra­te­gen, Krea­tive, Detail­ver­liebte, Gene­ra­lis­ten geben. Und sie sind im Idea­l­fall männ­lich und weib­lich. Denn es ist mitt­ler­weile bewie­sen, dass Teams, in denen mindestens eine Frau aktiv ist, besser performen. Besser wäre allerdings ein Anteil von 50%. Die Sicht­weise von Frauen ist oft eine andere als die von Männern. Da IT-Lösun­gen aber nicht nur für Männer entwi­ckelt werden, ist es drin­gend nötig, die Anfor­de­run­gen von weib­li­chen Anwen­de­rin­nen zu verste­hen und einzu­be­zie­hen. Auch die Heran­ge­hens­weise und Lösungs­an­sätze, die Frauen vorschla­gen, unter­schei­den sich oft von denen der Männer - und beides zusammen führt zu den besseren Projekt-Ergebnissen.

Es gibt sehr viele Programme und Initia­ti­ven, die Frauen für das Arbei­ten in der IT gewin­nen wollen. Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor der Gesell­schaft und der Poli­tik, bis es in der IT einen glei­chen Anteil von Frauen zu Männern gibt.


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